Nach meinem ersten STRAMU-Tag am Freitag ging es gestern gleich wieder nach Würzburg. Natürlich nicht ohne meine Kamera – denn wenn die Innenstadt voller Musik, Artistik und außergewöhnlicher Menschen ist, gibt es für mich einfach viel zu viel zu entdecken.
Und auch am Samstag hat sich wieder gezeigt, warum ich das STRAMU so gerne besuche.
Rund 90.000 Menschen waren 2025 dabei
Das STRAMU ist längst weit mehr als ein kleines Straßenmusikfestival. Im vergangenen Jahr kamen rund 90.000 Besucherinnen und Besucher nach Würzburg. Damit gehört das STRAMU zu den größten Festivals für Straßenmusik und Straßenkunst in Europa.
Wenn man an einem STRAMU-Samstag durch die Innenstadt läuft, bekommt man auch schnell eine Vorstellung davon, wie viele Menschen das Festival inzwischen anzieht.
Und trotzdem verteilt sich alles erstaunlich gut über die vielen Spielorte. An rund 20 Plätzen wird gespielt, getanzt, jongliert, musiziert und begeistert.
Eine Bühne nach der anderen
Besonders schön finde ich, dass jeder Spielort seinen ganz eigenen Charakter hat.
Mal steht man direkt vor einer kleinen Bühne, mal mitten auf einem Platz und manchmal entdeckt man einen Künstler eher zufällig beim Vorbeigehen.
Viele der Spielflächen kommen ohne große Podeste und Absperrungen aus. Dadurch ist man unglaublich nah dran und kann die Künstler nicht nur sehen, sondern ihre Auftritte wirklich unmittelbar erleben.
Für mich als Fotografin ist das natürlich perfekt.
Da ist der Musiker, der völlig in seiner Musik aufgeht. Die Artistin, die sich auf ihren nächsten Schritt konzentriert. Das Publikum, das gespannt zuschaut. Und dann vielleicht genau dieser eine Moment, in dem alles zusammenpasst und man nur noch den Auslöser drücken muss.
STRAMU ist kostenlos – aber nicht umsonst
Was man bei all dem Trubel vielleicht leicht vergisst: Das STRAMU kostet keinen Eintritt.
Die Künstlerinnen und Künstler bekommen ihre Gage über das Hutgeld. Das Motto lautet deshalb nicht ohne Grund:
„Gefällt’s dir gut, wirf was in’n Hut!“
Die Künstler reisen dafür teilweise von weit her, sogar aus verschiedenen Ländern, nach Würzburg und stehen hier für das Publikum auf der Straße. Das macht für mich einen ganz besonderen Teil des STRAMU aus.
Und natürlich muss auch das Festival selbst finanziert werden.
Der Förderverein STRAMU e.V. finanziert sich unter anderem über die Getränkestände, die während des Festivals betrieben werden. Dazu kommen Einnahmen aus Festivalbändchen und Shirts, Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Wer also beim STRAMU ein Getränk kauft, unterstützt damit gleichzeitig den Erhalt dieses besonderen Festivals.
Ich finde, das ist ein schöner Gedanke: Man zahlt keinen Eintritt, kann drei Tage lang kostenlos durch die Innenstadt ziehen und bekommt dabei unglaublich viel geboten – und mit einem Getränk, einem Festivalbändchen oder einer Spende kann man selbst ein kleines Stück dazu beitragen, dass es auch im nächsten Jahr wieder STRAMU heißt.
Und natürlich: ganz viele Fotos
Mein Samstag war wieder eine bunte Mischung aus Musik, Artistik, Bewegung und vielen kleinen Momenten, die man am liebsten alle mit der Kamera festhalten möchte.
Manchmal war ich gezielt bei einem Künstler, manchmal bin ich einfach weitergelaufen und habe mich überraschen lassen.
Genau dieses Entdecken macht für mich einen großen Teil des STRAMU aus.
Und deshalb gibt es heute wieder jede Menge Bilder von meinem Samstag in Würzburg.
Aber mein STRAMU-Wochenende ist noch nicht zu Ende. Am Montag folgt noch der dritte und letzte Teil meiner STRAMU-Fotos – mit weiteren Eindrücken von diesem besonderen Wochenende in Würzburg.














































































































































