Gestern, am Freitag, ging es für mich wieder zum STRAMU nach Würzburg – und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, dabei sein zu können.
Wenn das STRAMU in die Würzburger Innenstadt einzieht, fühlt sich die Stadt plötzlich ein bisschen anders an. Aus Straßen und Plätzen werden kleine Bühnen, überall erklingt Musik, und hinter der nächsten Ecke wartet schon die nächste Überraschung.
Das STRAMU – kurz für Straßenmusikfestival – gehört zu den größten Straßenkunstfestivals Europas. Seit 2004 wird Würzburg jedes Jahr im September zum Treffpunkt für Musiker, Artisten, Jongleure, Clowns, Zauberer und viele andere Künstler aus aller Welt.
Musik, Artistik und ganz viel Überraschung
Was ich am STRAMU besonders mag: Man kann sich einfach treiben lassen.
Es gibt viele kleine, liebevoll gestaltete Spielorte, die wie Bühnen wirken. Die meisten kommen dabei ganz ohne Podest aus. Dadurch ist das Festival besonders zuschauernah und barrierefrei. Man steht praktisch direkt vor den Künstlern und erlebt die Auftritte aus nächster Nähe.
2026 sind rund 80 Acts dabei – mit Musik, Artistik, Jonglage, Straßentheater und vielem mehr. Künstler aus den unterschiedlichsten Ländern bringen ihre ganz eigenen Ideen und Talente nach Würzburg.
Und genau das macht für mich den besonderen Reiz aus: Man weiß nie, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.
Aus aller Welt nach Würzburg – für den Hut
Was ich beim STRAMU besonders bemerkenswert finde: Die Künstler bekommen für ihre Auftritte keine feste Gage vom Publikum. Nach ihrem Auftritt steht der Hut bereit und jeder Zuschauer entscheidet selbst, wie viel ihm die Darbietung wert ist.
Und trotzdem kommen die Künstler aus der ganzen Welt nach Würzburg. Sie nehmen teilweise weite Reisen auf sich, um hier aufzutreten, und leben während des Festivals von dem, was ihnen die Zuschauer in den Hut geben.
Ich finde, das verdient besonderen Respekt. Hinter den wenigen Minuten auf der kleinen Bühne stecken schließlich Talent, Leidenschaft, Vorbereitung und oft eine lange Anreise.
Wenn mir ein Auftritt gefällt, gehört für mich deshalb auch etwas in den Hut. Denn ohne die Künstler wäre das STRAMU nicht das, was es ist.
Ganz nah dran
Gerade diese Nähe macht das STRAMU für mich auch fotografisch so interessant.
Keine riesige Bühne, die den Künstler weit vom Publikum entfernt. Stattdessen steht man mitten im Geschehen und kann die Musiker, Artisten und Schauspieler aus unmittelbarer Nähe beobachten.
Die Konzentration vor einem Auftritt, ein besonderer Gesichtsausdruck, Bewegung, Farben, Instrumente oder die Reaktion des Publikums – überall entstehen kleine Geschichten und damit natürlich auch jede Menge schöne Fotomotive.
Und so war natürlich auch gestern meine Kamera wieder dabei.
Mein STRAMU-Wochenende
Durch die Würzburger Innenstadt zu schlendern, Musik aus verschiedenen Richtungen zu hören, irgendwo stehen zu bleiben und sich einfach überraschen zu lassen – genau das ist für mich STRAMU.
Ich freue mich jedes Jahr darauf, dabei zu sein und diese besondere Atmosphäre mit meiner Kamera festzuhalten.
Ein paar meiner Eindrücke vom Freitag möchte ich euch heute zeigen.
Aber mein STRAMU-Wochenende ist damit noch lange nicht vorbei. Heute geht es für mich noch einmal nach Würzburg, natürlich wieder mit meiner Kamera im Gepäck.
Die Bilder von meinem Samstag gibt es dann morgen hier im Blog.
Und weil drei Tage STRAMU auch jede Menge Fotos bedeuten, gibt es am Montag noch einen dritten Teil mit weiteren Eindrücken von diesem besonderen Festivalwochenende.
Also: Heute gibt es die ersten Bilder, morgen geht es weiter – und am Montag kommt noch ein letzter Schwung STRAMU-Fotos.
Ich freue mich, euch ein bisschen von dieser besonderen Atmosphäre aus Würzburg mitzubringen.


























































































